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Liefersicherheit bei der Holcim (Süddeutschland) GmbH
Holcim Süddeutschland garantiert dauerhafte Liefersicherheit
Rohstoffe für umweltschonende Zementherstellung langfristig verfügbar
Mit den Portlandschieferzementen Optimo 4 und Optimo 5 bietet die Holcim (Süddeutschland) GmbH eine Reihe umweltschonender Zemente an, die jeweils aus bis zu 31% gebranntem Ölschiefer (GÖS) und Kalkstein bestehen. Dank dieses hohen Anteils an mineralischen Komponenten, die den Einsatz von Zementklinker reduzieren, sind die Zemente umweltschonend. Durch den Ölschiefer- und Kalksteinzusatz wird der Klinkeranteil im Zement verringert und somit der CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Die Ölschiefervorkommen werden laut Berechnungen noch mindestens bis zum Jahr 2045 ausreichen. Dabei handelt es sich ausschließlich um die derzeit für den Abbau genehmigten Reserven, jedoch sind die tatsächlichen Vorkommen weitaus umfangreicher, so dass die Liefersicherheit des Holcim Zementwerkes in Dotternhausen langfristig gewährleistet ist.
Die herstellungsbedingten CO2-Emissionen der Holcim Zemente liegen je nach Gehalt an gebranntem Ölschiefer und Kalkstein bis zu 19% unter denen herkömmlicher Portlandzemente. Die eingesparte jährliche Gesamtmenge des CO2-Ausstoßes allein durch die Riteno-Produktion beträgt mehrere Millionen Kilogramm. Durch die sorgfältige Abstimmung der Rohstoffe und deren gemeinsame Vermahlung entstehen CEM II/B-T Zemente, die alle Anforderungen gemäß DIN EN 197-1 erfüllen. Der Vorteil bei den Zementen mit Ölschieferanteil ist die Liefersicherheit, es kommt zu keiner Verknappung dieser mineralischen Komponente. Bei der Herstellung von Zementen, bei denen Klinkersubstitute wie beispielsweise Hüttensand oder Flugasche eingesetzt werden, kann es aufgrund von produktionsbedingten Rückgängen dieser Substitute zu Lieferengpässen kommen. Die Holcim Süddeutschland kann demgegenüber aufgrund ausreichender Ölschieferreserven eine Liefersicherheit für mindestens drei Jahrzehnte garantieren.
Das Know-how zur Herstellung von gebranntem Ölschiefer wurde in Dotternhausen entwickelt und verfeinert, ist doch die Gewinnungsstätte im Herzen Baden-Württembergs ein einzigartiger Standort für Ölschiefervorkommen. Diese Besonderheit beruht nicht nur auf dem Vorhandensein der Lagerstätte des rund 180 Millionen Jahre alten Juragesteins an sich, sondern auch auf der Tatsache, dass durch die GÖS-Produktion zusätzlich Strom in der thermischen Aufbereitungsanlage für Ölschiefer erzeugt wird. Dieser Strom wird wiederum im Werk selbst für die Zementherstellung eingesetzt. So ist es möglich, die Produktionskapazitäten optimal zu nutzen und die wertvollen Kalksteinreserven zu schonen. Auch im "Endprodukt" Beton bringt die Verwendung von Zementen mit gebranntem Ölschiefer eine Reihe von Vorteilen mit sich: ausgezeichnetes Wasserrückhaltevermögen, moderate Wärmeentwicklung, sehr gute Sichtbetoneigenschaften, hohe Geschmeidigkeit und Grünstandsfestigkeit. Daraus resultiert eine bevorzugte Eignung für Transportbeton und Betonwaren.
Weitere Informationen können der neuen Holcim Beton-Praxis sowie der CO2-Broschüre "Für die Umwelt" entnommen werden.
Beide Publikationen sind kostenlos erhältlich bei:
Holcim (Süddeutschland) GmbH
D- 72359 Dotternhausen
Tel. 07427 / 79-241
Fax 07427 / 79-486


