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So produzieren wir gebrannten Ölschiefer: Rohmaterialgewinnung

Liefersicherheit
Die Holcim Süddeutschland garantiert dauerhafte Liefersicherheit.
Mit den Portlandschieferzementen Optimo 4 und Optimo 5 bietet die Holcim (Süddeutschland) GmbH eine Reihe umweltschonender Zemente an, die jeweils aus bis zu 31% gebranntem Ölschiefer (GÖS) und Kalkstein bestehen. Dank dieses hohen Anteils an mineralischen Komponenten, die den Einsatz von Zementklinker reduzieren, sind die Zemente umweltschonend. Durch den Ölschiefer- und Kalksteinzusatz wird der Klinkeranteil im Zement verringert und somit der CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Die Ölschiefervorkommen werden laut Berechnungen noch mindestens bis zum Jahr 2045 ausreichen.
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Ölschiefer
Ölschiefer wird seit 1939 in Dotternhausen abgebaut. Der Ölschiefer, der ca. 185 Millionen Jahre alt ist, stammt aus der Epoche des Lias epsilon. Der Vorrat reicht noch ca. 60 Jahre und ist zum Abbau genehmigt. Die dreifache Nutzung des Ölschiefers in unserem Zementwerk ist weltweit einzigartig: Der Ölschiefer wird gebrannt als Rohstoff für die Bindemittel, der Energieinhalt wird zur Stromerzeugung in der thermischen Aufbereitungsanlage genutzt sowie ungebrannt als Brennstoff und "Tonträger" zur Klinkerherstellung im Drehofen.

Schieferbruch
Der Ölschiefer wird im Schieferbruch in unmittelbarer Nähe zum Zemenwerk abgebaut. Er hat eine Mächtigkeit von 7 - 8,5 m und wird durch Sprengung gewonnen. Ein Radlader fährt den durch Sprengung gewonnen Ölschiefer zum Mobilbrecher. Im Mobilbrecher, der bis zu 300t/h schafft, wird er < 80 mm zerkleinert und anschließend auf einem 2 km langen Förderband vom Schieferbruch ins Zementwerk transportiert.


