Ministerin überreicht Holcim 344.612 Ökopunkte

Die Ökokonto-Verordnung des Landes ist zum 1. April 2011 in Kraft getreten. Am selben Tag noch konnte die Umweltministerin Tanja Gönner im Zementwerk in Dotternhausen die Anerkennungsurkunde für die ersten Ökopunkte im Land an die Holcim (Süddeutschland) GmbH übergeben. Holcim Werkleiter Dieter Schillo und sein Team setzt die Ökokonto-Maßnahme gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen und der Flächenagentur Baden-Württemberg GmbH um.

Die Ministerin: „Ich begrüße es sehr, dass bereits am Tage des Inkrafttretens der Ökokonto-Verordnung die neu geschaffenen Gestaltungsmöglichkeiten aktiv aufgegriffen werden“, freute sich Gönner. Mit dem neuen Instrumentarium könnten Planungsprozesse beschleunigt, Kosten eingespart und die Bürokratie vermieden werden. Werkleiter Dieter Schillo begrüßte zahlreiche Gäste aus den Nachbargemeinden, von Behörden, Politik und Wirtschaft, darunter auch Regierungspräsident Hermann Strampfer und Landrat Günther-Martin Pauli, MdL. Sowohl Landrat Pauli als auch Umweltministerin Gönner betonten, dass Holcim durch großes Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Region eine feste und zuverlässige Größe sei. Werkleiter Dieter Schillo betonte: „Der Abbau von Rohstoffen und der Umweltschutz schließen sich nicht aus. Wir sehen das Ökokonto als ein Instrument, welches Synergien zwischen Natur und Industrie fördern kann. Für Holcim ist das Ökokonto eine tolle Gelegenheit, vorzeitig und somit freiwillig in den Naturschutz zu investieren und eine gewisse Planungssicherheit hinsichtlich zukünftiger Abbauvorhaben zu erhalten.

 

Von links nach rechts: 344.612 Ökopunkte bekam Dieter Schillo, Holcim Werkleiter im Zementwerk Dotternhausen gestern von Umweltministerin Tanja Gönner verliehen. Die Ökokonto-Verordnung ist zum 1. April 2011 in Kraft getreten. Holcim ist das erste Unternehmen im Land, das sich über die ersten Punkte für die Maßnahme Extensivweide im ehemaligen Abbaugebiet und der jetzigen „Öden Flusslandschaft“ freuen kann. Tierhalter Frank Lamprecht sorgt mit seiner Ziegenherde für „Landschaftspflege mit Biss“. Durch die intensive Beweidung wird eine breitere Artenvielfalt etabliert.

 

Von links nach rechts: Über die ersten Ökopunkte, genau 9 Stunden nach Inkrafttreten der Ökokonto-Verordnung freuen sich mit Holcim Werkleiter Dieter Schillo (dritter von links) Manfred Fehrenbach und Bernhard Kübler, Flächenagentur; Umweltministerin Tanja Gönner, Tierhalter Frank Lamprecht, Dr. Andre Baumann, Landesvorsitzender NABU und Thomas Beißwenger, Inustrieverband Steine und Erden.



Umwelt und Natur im Mittelpunkt: Die Gäste bei der feierlichen Überreichung der ersten Ökopunkte im Land betrachteten neugierig die Maßnahme vor Ort im ehemaligen Schieferbruchgelände. 344.612 Ökopunkte ist die Extensivbeweidung durch Ziegen wert. Umweltministerin Tanja Gönner ließ es sich nicht nehmen, die Anerkennungsurkunde persönlich an Werkleiter Dieter Schillo zu überreichen. Auch Fernsehen und Rundfunk zeigten Interesse am Thema – schließlich ist die Verordnung gerade erst in Kraft getreten.

 

Rohstoffgewinnung und Ökokonto Nachhaltige Investitionen in den Naturschutz

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